Haben Sie empfindliche Zähne? Schmerzen, wenn Sie Kaltes oder Warmes trinken? Meiden sie Obst oder andere saure Lebensmittel, weil Sie davon Zahnschmerzen bekommen? Tut gar die Zahnbürste weh? Oder haben Sie auf einmal merkwürdige Kanten an den Zähnen gefühlt oder im Spiegel den Rückgang von Zahnfleisch oder freiliegende Kronenränder beobachtet? Lesen Sie hier, wie die Probleme gelöst werden können.
Nur, wenn man die Ursachen kennt, ist eine sinnvolle Behandlung möglich.
Jeder, der bei sich zurückgehendes Zahnfleisch, freiliegende und schmerzhafte Zahnhälse oder gar Kerben in den Zähnen beobachtet, denkt erst einmal "Hilfe, ich habe Parodontose!"
Und denkt dabei an die Parodontitis, bei der das Zahnfleisch durch dauerhafte, also chronische Entzündung geschädigt wird und sich deshalb zusammen mit dem darunter liegenden Kieferknochen zurückbildet. Und tatsächlich ist Zahnfleischrückgang ein Symptom der Parodontitis.
Viel häufiger aber gibt es andere Ursachen, die ohne Entzündung Schaden anrichten:
Wenn Schmerzen bei kalter Luft, kaltem Wasser, sauren oder süßen Speisen oder gar beim Zähneputzen auftreten, sind oft freiliegende Zahnhälse die Ursache.
Wenn das Zahnfleisch erst einmal zurückgegangen ist, liegt oft die Zahnwurzel frei. Die ist nicht, wie die im Munde sichtbare Zahnkrone vom Zahnschmelz bedeckt, sondern nur vom sogenannten Wurzelzement, das mit wenigen Zahnbürstenstrichen weggeputzt ist. Danach ist die Zahnwurzel praktisch nackt.
Fleißiges Putzen mit viel Druck kann nun das Zahnbein, aus dem der Zahn besteht, abschmirgeln und die Dentinkanälchen freilegen, die das Zahnbein durchziehen. Sind die erst einmal geöffnet, ist eine offene Wunde entstanden, die ähnlich einer Schürfwunde empfindlich auf allerlei Reize reagiert.
Besonders schnell geht es in Verbindung mit scheuernden Zahnpasten, die zum Aufhellen der Zähne angeboten werden. Schließlich können Säuren das Geschehen beschleunigen. Säuren sind in vielen, insbesondere gesunden Speisen wie Äpfeln, Orangen, Ananas, aber auch Getränken wie Apfelsaft, Weißwein oder beliebten koffeinhaltigen Limonaden enthalten. Sie wirken wie ein Lösungsmittel für das Zahnbein und können den Materialabtrag massiv verstärken.
Gründe für empfindliche Zähne:
Zahnfleischrückgang, der nicht von Entzündungen verursacht wird, kann gestoppt oder wenigstens auf ein Mindestmaß verringert werden. Dazu bedarf es einer angepassten Putztechnik. Wenig Druck auf die Zahnbürste, kleine kreisende Bewegungen. Verlassen Sie sich nicht auf "intelligente" oder elektrische Zahnbürsten. Lassen Sie sich von Profis beraten!
Liegen die Zahnwurzeln erst einmal frei, ist es das Wichtigste, den weiteren Zahnfleischschwund zu stoppen (s.o.). Manchmal erscheinen die freiliegenden Flächen gelblich und sehen nicht schön aus. Dann ist zu überlegen, ob die Flächen mit Komposit an die Farbe der Zahnkrone angepasst werden oder ob das Zahnfleisch mit einer kleinen Operation wieder auf seinen alten Platz geholt wird. Auch hier ist, wie Sie sich denken können, eine richtige Beratung nur nach Untersuchung möglich. Vereinbaren Sie einen Termin!
Wenn das Zahnfleisch zurückgeht, sieht es oft nicht schön aus. Die Zahnwurzel erscheint gelblich und der Zahn lang. Hier kann zum Beispiel eine kleine schnelle Korrektur der Farbe und der Form mit Hilfe von Komposit, einem zahnfarbigen Füllmaterial, helfen.
Oder das Zahnfleisch wird mit einer kleinen Operation wieder an seinen angestammten Platz zurückgebracht.
Der Rand dieser über 20 Jahre alten Krone liegt frei, außerdem ein Stück Zahnwurzel. Die Wurzel war empfindlich geworden und der Patient konnte nicht mehr putzen, wie man an den Belägen (weiß) und der Entzündung (rot) sieht.
Abhilfe kann hier eine Überschichtung des Kronenrandes mit Komposit schaffen oder eine neue Krone, deren Rand entsprechend tiefer liegt.
Dann ist es aber wichtig, die Entzündung zu beseitigen und die Putztechnik zu optimieren um einen weitern Rückgang des Zahnfleisches zu verhindern - sonst liegt der neue Kronenrand auch bald frei!
Dies kann nur mit professioneller Hilfe geschehen.
Sind die Zähne erst einmal empfindlich auf Kaltes, Saures oder Berühung geworden, ist es wichtig, alles zu unterlassen, was die Probleme verursacht: keine Säuren mehr, nur noch ganz vorsichtig mit kleinen kreisenden Bewegungen putzen. Nehmen Sie eine Zahnpasta, die für empfindliche Zähne empfohlen wird (Achtung: Wirkung tritt oft erst nach Wochen ein) und nehmen sie eine Handzahnbürste mit mittelharten Borsten. Versuchen Sie auch, die kalten Speisen - wenigstens vorübergehend - wegzulassen.
Fragen Sie den Zahnarzt um Hilfe. Es gibt spezielle fluoridhaltige Pasten, die - ggf. mehrfach aufgetragen - Erleichterung verschaffen. Besonders schnelle Abhilfe gibt es mit modernen Versieglern. Fragen Sie uns: Prophylaxepraxis Ahaus, Fon: 02561-44306.
Wenn Sie solche oder ähnliche Defekte an Ihren Zähne sehen, sollten Sie mit Ihrem Zahnarzt überlegen, was zu tun ist.
Denn das hängt davon ab:
Finden Sie zusammen mit uns die richtige Behandlung!
Auf dieser Seite haben wir versucht, für Sie die am häufigsten auftretenden Fragen zu beantworten. Sicherlich haben Sie auch verstanden, daß Sie besser die Hilfe des Zahnarztes oder der Prophylaxehelferin in Anspruch nehmen sollten.
Vereinbaren Sie noch heute einen Termin.
Prophylaxepraxis Ahaus
Dr. Martin Linke
Fon: 02561 / 44306
Sofort-Kontakt
Vertrauen Sie Ihre Gesundheit Profis an!
Lassen Sie sich persönlich beraten! Erfahren Sie, wie wir mit Ihrer Mithilfe Ihre Gesundheit in den Griff bekommen. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin in der Prophylaxepraxis Ahaus
Wessumer Straße 64b
48683 Ahaus
Wählen Sie: 02561 / 44306
Öffnungszeiten:
Mo 8-13 Uhr und 14-18 Uhr
Di 8-13 Uhr und 14-18 Uhr
Mi 8-12 Uhr
Do 8-13 Uhr und 14-18 Uhr
Fr 8-13 Uhr und 14-18 Uhr
Während dieser Kernzeiten können Behandlungstermine auch ab 7 Uhr und bis 19 Uhr vereinbart werden.
Notdienst-Info
Zahnprobleme am Wochenende?
Hier erfahren Sie, wo Sie Hilfe erhalten:
(Notdienst-Hotline, 14 ct/Min aus dem deutschen Festnetz)
Empfehlen Sie uns weiter!